02-05-07-RP-tec 60-1 - wärmegedämmt

RP Technik GmbH Profilsysteme
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02-05-07-RP-tec 60-1 - wärmegedämmt

Aufsatzkonstruktion auf Stahlunterkonstruktion

Gegenstand der Ausschreibung sind Herstellung, Lieferung und Einbau von wärmegedämmten Pfosten-Riegel-Fassaden, mit von außen einzusetzenden Füllungen. Das Profilsystem besteht aus durch Rollformung hergestellten Grundprofilen aus Stahl, S280 GD + Z 275-M-A-C bandverzinkt nach EN 10147 und EN 10346, Werkstoff-Nr. 1.0244, Andruckprofilen und Abdeckprofile aus der Aluminiumlegierung EN AW 6060 nach EN 573-3, Zustand T66 nach EN 755-2.

Bindend zu erfüllen sind folgende technischen Anforderungen:

Äußere Ansichtsbreite der Fassadenprofile 50 mm.
Erstprüfung nach DIN EN 13830
Unterkonstruktionsprofile als integraler Bestandteil des Gesamtsystems CE-konform gemäß Produktnorm DIN EN 13830 geprüft bzw. durch notifizierte Stelle übertragen und durch Systemgeber freigegeben.
Luftdurchlässigkeit bis 1800 Pa, Schlagregendichtheit statisch bis 1500 Pa, Schlagregendichtheit dynamisch bis 1200 Pa, Windlast bis 4800 Pa, Stoßfestigkeit Klasse E5 (von außen) und I5 (von innen)
Riegel-Pfosten-Verbindung mit rechnerischem Nachweis bzw. Nachweis durch allg. bauaufsichtliche Zulassung.
Verbindung Grundprofil - Unterkonstruktionsprofil bis zu einer Soglast von -4800 Pa geprüft.
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für die Klemmverbindung Andruckprofil - Grundprofil. Charakteristischer Wert der Zugtragfähigkeit pro Schraube >= 3 kN. Einhalten der Anforderungen für die Nachweiserleichterungen nach DIN 18008. Schraubenabstand 300 mm.
Innere Glasdichtungen in Pfosten und Riegeln mit umlaufend gleicher Fugenansicht von <= 16 mm und dicht überlappendem Stoß am Kreuzungspunkt.
Füllungsdickenausgleich auf der Innenseite der Fassade.
Entwässerung über bis zu drei Dichtungsebenen.
Exakte seitliche Führung der Innendichtungen durch das Grundprofil.
Gesicherter Dampfdruckausgleich über die vier Ecken in jedem Feld .
Wahlmöglichkeit im Entwässerungssystem: Riegel - Pfosten bzw. Pfosten - Riegel.
Geschlossene Wasserführungsebene im Riegel oberhalb der Isolierglasscheiben.
Lastabtragung der Füllungsgewichte bis 280 kg als Standardlösung. Glasauflager aus glasfaserverstärktem Polyamid mit integrierter Wasserführung.
Lastabtragung der Füllungsgewichte von 280 bis 400 kg als Standardlösung mit eingeschweißten Edelstahl-Flachmaterial 95 x 4 mm.
Lastabtragung der Füllungsgewichte bis 1200 kg mittels Sonderlösung.
Das Fassadensystem muss für senkrechte Fassaden, Polygon-Fassaden und Überkopfverglasungen geeignet sein.
Das Fassadensystem muss in unveränderter Optik für alle Anwendungsfälle einschließlich Brandschutz geeignet sein.
Das Fassadensystem muss mit anderen Ansichtsbreiten und den bauartgleichen Stahl- und Holz-Aluminium-Fassaden kompatibel sein.
Das Fassadensystem muss systemintegrierte Bauteile zur Befestigung von Sonnenschutzanlagen aufweisen.

Das Fassadensystem muss für den Einsatz bei Überkopfverglasungen bis zu einer Neigung von 0° gegen die Horizontale uneingeschränkt geeignet sein.

In diesem Fall muss das Fassadensystem als Überkopfverglasungen folgende Leistungsmerkmale bei Prüfung durch eine notifizierte Prüfstelle erreichen können:

Luftdurchlässigkeit: Klasse AE 1800 Pa
Schlagregendichtheit statisch: Klasse RE 2400 Pa - Wassermenge 3,4 l/m²min
Widerstandsfähigkeit bei Windlast: +2000 Pa / 2700 Pa (zulässige Last)
Widerstandsfähigkeit bei Windlast: +3000 Pa / 4050 Pa (erhöhte Last)

Zusatzanforderungen an Stahlaufsatzkonstruktionen mit Grundprofilen/Aufnahmekanalprofilen aus nicht rostendem Stahl (=Edelstahl)
Bei Stahlaufsatzkonstruktionen mit Grundprofilen/Aufsatzprofilen aus nicht rostendem Stahl/Edelstahl sind nachstehende Punkte bindend zu erfüllen (entsprechend der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung mit der Zulassungsnummer Z-30.3-6 vom 31. Dezember 2003).

Stahlsorte des Grundprofils/Aufsatzprofils mindestens entsprechend Widerstandsklasse III nach Tabelle 1 / Anlage 1 der o.g. Zulassung. (Kommentar: Qualität Werkstoff Nr. 1.4401 und besser begründet durch die Unzugänglichkeit des Profils im eingebauten Zustand).

Bei geschweißten Konstruktionen sind Anlauffarben und Zunder von den Teilen aus nicht rostendem Stahl durch mechanische Nachbehandlung und / oder Beizen vollständig auf allen Flächen zu entfernen (siehe auch Pkt. 2.1.6.3 der o.g. Zulassung).

Bimetallkorrosion, d.h. der bevorzugte Angriff auf das Stahl-Unterkonstruktionsprofil ist durch eine Korrosionsschutzbeschichtung, die sowohl auf Stahl wie auf nicht rostendem Stahl zuverlässig haftet, zu verhindern. Dies ist durch entsprechende Prüfzeugnisse einer zertifizierten Prüfstelle nachzuweisen.

Das Auftreten von Wasser, z.B., in Form von Tauwasser bzw. Reinigungswasser (siehe Fensterreinigung) im Bereich der Verschweißung ist zuverlässig zu verhindern. Dies ist durch entsprechende Nachweise einer zertifizierten Prüfstelle bzw. eines Sachverständigen zu belegen.

Bei geschweißten Konstruktionen (= Verbindung des Grundprofils/Aufnahme-Kanalprofils mit dem Stahl-Unterkonstruktionsprofil Mittels Schweißung, sog. Schwarz-Weiß-Verbindung) ist zusätzlich bindend zu erfüllen (siehe auch Pkt. 4.6 und 4.8 der o.g. Zulassung).

Der Hersteller muß eine Herstellerqualifikation der Klasse D bzw. der Klasse B nach DIN 18800-7 haben.

Zusatzanforderungen:

Bei Klasse D muss der ausführende Betrieb als Schweißaufsichtspersonal über einen Schweißfachingenieur verfügen.
Bei Klasse B muss der ausführende Betrieb als Schweißaufsichtsperson über einen Schweißfachmann verfügen.
Die Ausführung der Schweißarbeiten muß durch entsprechend ausgebildete und geprüfte Schweißer erfolgen.

Die Bauteile müssen mit einem Ü-Zeichen aufgrund einer Übereinstimmungserklärung des Herstellers nach Bauregelliste A, Teil 1 Nr. 4.10.2 und 4.10.5 versehen werden.

Weicht die Ausbildung der Schweißnaht insbesondere in ihrer Höhe von den Festlegungen in DIN 18800 ab, ist die Eignung der Schweißung durch eine Zustimmung im Einzelfall bzw. durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nachzuweisen.

Den nachfolgend ausgeschriebenen Leistungen liegen die Konstruktionsmerkmale, Werkstoffe und Verfahren der RP Technik Profilsysteme, speziell der Fassadenserie RP-tec 60-1, entsprechend der beiliegenden Systembeschreibung zugrunde; Diese sind vertragsgemäß zu erfüllende Leistungsanforderungen.

Die in dem genannten System gegebenen Möglichkeiten bezüglich zulässiger Achsmaße, Füllungsdicken und Gewichte sind in der vorgesehenen Fassadenaufteilung und in der Spezifikation der Ausfachungselemente berücksichtigt.
Sofern in der Positionsbeschreibung nicht anderweitig spezifiziert, wird das statische System einschließlich der Verankerungen vom Auftragnehmer in eigener Verantwortung festgelegt.
Andere Systeme sind insoweit zum Angebot zugelassen, als sie von gleichwertiger Art sind und die gestellten technischen Anforderungen in vergleichbarer, dem Verwendungszweck angemessener Weise erfüllen; die angebotenen Systeme müssen in diesem Fall klar bezeichnet sein, der Auftraggeber kann vom Bieter detaillierte Nachweise über die Gleichwertigkeit, einschließlich der Qualitätssicherung, fordern.

Angaben zur angebotenen Fassadenkonstruktion:

Angebotenes System: ..............................

Systembeschreibung RP-tec 60-1

Aufsatzkonstruktion auf Stahlunterkonstruktion

System-Nachweise
Nachweis der Erstprüfung nach DIN EN 13830 durch eine notifizierte Prüfstelle mit folgenden Leistungsmerkmalen:
Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12152: Klasse AE (1800 Pa)
Schlagregendichtheit statisch nach DIN EN 12154: Klasse RE 1500 - Wassermenge 3,4 l/m²min
Schlagregendichtheit dynamisch nach EN V 13050 bis 1200 Pa - Wassermenge 3,4 l/m²min
Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 13116: Nennwindlast 2000 / -3200 Pa, erhöhte Last 3000 / -4800 Pa
Stoßfestigkeit nach EN 14019: Klasse E5/I5

Grundprofil
Gleiche Profile für Pfosten und Riegel; Durchgehender Schraubkanal für Andruckprofilverschraubung in der Mittelachse der äußeren Profilstirnfläche und seitlich Stege zur exakten Führung der inneren Glasdichtungen.

Andruckprofile und äußere Abdeckprofile
Andruckprofile werden durch die einteiligen Dämmprofile aus Kunststoff hindurch mit den tragenden Profilen (Grundprofil), verschraubt; Schraubabstand 300 mm. Die Materialart sowie auch die Form der Abdeckprofile sind in der Positionsbeschreibung und / oder den beiliegenden Zeichnungen näher spezifiziert.

Wärmedämmung
Mit einteiligen Dämmprofilen aus Kunststoff auf die innere Dichtung formschlüssig aufgesteckt. Diese Dämmprofile sowie auch die EPDM Dichtungen müssen zur sicheren Führung der Befestigungsschrauben der Andruckprofile entsprechend profiliert sein. Die Führung der Andruckprofile erfolgt durch das Kunststoffprofil.

Montagefolge und Profilverbindungen Riegel / Pfosten
Befestigung der Pfosten- bzw. Riegel-Grundprofile auf Tragstrukturen in variabler Folge durch:
verdeckte Verschraubung des vorgelochten Grundprofils, wechselseitig mittels auf die Unterkonstruktion abgestimmter Schrauben aus nicht rostendem Stahl.
Aufschweißen der Grundprofile auf grundierter, sowie unbehandelter Unterkonstruktion für nachträgliche Feuerverzinkung.
Bolzenschubtechnik, bestehend aus System Hilti Bolzensetzgerät DX 450 (8 mm) und Hilti Setzbolzen
X-R 14P8 (nicht rostender Stahl) mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-14.4-766 zur Befestigung von Aufsatzprofilen im Fassadenbau. Ausführung der Befestigung durch Firmen, die hierzu erforderliche Erfahrung haben oder durch Fachkräfte der Fa. Hilti in die Anwendung eingewiesen wurden. Die Bestimmungen der Zulassung vor allem hinsichtlich der Anwendungsgrenzen, Rand- und Achsabständen sowie Nagelüberstand sind einzuhalten.
Der Abstand der Schrauben, Schweißnähte oder Setzbolzen beträgt 150 mm bzw. 300 mm je nach Höhe der Windsoglast.

Oberflächenbehandlung
Die Oberflächenbehandlung der sichtbaren äußeren Abdeckprofile erfolgt an zugeschnittenen Profilstäben entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien des Systemherstellers. Die vorgesehene Oberflächenbehandlung wird im objektbezogenen Leistungsbeschrieb spezifiziert.

Verglasungssystem
Alle Füllungen werden von außen eingesetzt und beidseitige durch EPDM-Profile abgedichtet. Innere einteilige Dichtungsprofile überdecken das Grundprofil und bilden damit die Glasfälze der Pfosten bzw. der Riegel, haben umlaufend gleiches Spaltmaß, werden in der Mittelnut sowie den beidseitigen Führungsstegen der Profile verankert und an ihrem Stoß überlappend ausgeklinkt und dicht miteinander verbunden. Die Pfostendichtungen laufen ohne Unterbrechung durch. Einzeldichtungen auf der Raumseite sind nicht zulässig. Geschlossenes Wasserführungssystem im Glasfalz von Pfosten und Riegel mit Abdichtung zur raumseitigen Dichtung und zum außenseitigen Andruckprofil, dadurch sichere Wasserführung im Riegel oberhalb der untenliegenden Isolierglasscheibe. In Übereinstimmung mit den einschlägigen Empfehlungen der Isolierglashersteller wird damit sichergestellt, dass die untenliegende Isolierglasscheibe nicht mit Feuchtigkeit in flüssiger Form beaufschlagt wird. Der Bereich des Isolierglasrandverbunds muss allseitig mit einem Nennmaß von 5 mm offen bleiben. Dämmfahnen u. dgl. dürfen in diesem Bereich nicht vorhanden sein.

Drei Dichtebenen / Entwässerungsebene
Verglasungssystem mit 3 Dichtebenen bzw. 3 Entwässerungsebenen mit jeweiliger Überlappung beim Wechsel von einer Ebene zur nächsten. Stumpfgestoßene Dichtprofile raumseitig sind nicht zulässig.
Variables Entwässerungssystem mit 2 Basiskonzepten:
Durchlaufende Pfostendichtung mit tiefstem Entwässerungskanal. Riegeldichtung am Kreuzungspunkt auf Pfostendichtung aufliegend mit mittlerer Tiefe des Entwässerungskanals. Entwässerung zwischengesetzter Pfosten in den Riegel mit auf der Riegeldichtung am Kreuzungspunkt aufliegender Pfostendichtung mit angepasster Tiefe des Entwässerungskanals.
Durchlaufende Riegeldichtung mit großer Tiefe des Entwässerungskanals. Pfostendichtung am Kreuzungspunkt auf Riegeldichtung aufliegend mit mittlerer Tiefe des Entwässerungskanals. Zwischengesetzte Riegel mit Dichtung am Kreuzungspunkt auf der Pfostendichtung aufliegend mit angepasster Entwässerungstiefe.

Äußere Dichtungen als Einzeldichtung, in Nuten der Andruckprofile verankert, senkrecht durchlaufend, waagerecht stumpf anstoßend. Klotzung von Füllungen nach den Richtlinien des Glaserhandwerks, mit handelsüblichen Klötzen. Füllungsdicken max. 57 mm. Füllungsdickenausgleich raumseitig durch spezielle Dichtprofile, die auf die Basisdichtungen aufgeklipst werden. Füllungsdickenausgleich außenseitig ist nicht zulässig.

Dampfdruckausgleich und Entwässerung aus Glasfälzen
Das Fassadensystem erfüllt die einschlägigen Richtlinien und Empfehlungen.
Dampfdruckausgleich erfolgt über die vier Ecken in jedem Feld. Entwässerungsvarianten, entsprechend Gesamthöhe der Fassade, aus Pfosten- oder Riegelfalz:
am Fassadenfußpunkt über Riegeldichtung mit Lappen
ab 20 m Fassadenhöhe zusätzlich über zentrales Entwässerungsteil im Pfosten

Dampfdruckausgleich und Entwässerung
Bei überbreiten Elementen (Riegellänge ab 2m) sind entsprechend den Richtlinien der Glashersteller gegebenenfalls zusätzliche Öffnungen im Riegel anzubringen.

Einbau von Fenstern und Türen
Erfolgt in gleicher Weise wie bei festen Füllungen. Beim Einsatz von Fenster- und Türsystemen muss sichergestellt sein, dass die Glasebene von fest verglasten Bereichen und Einsatzelementen außenseitig durchlaufend ist.

Befestigung des Fassadentragwerks
Die Auswahl und Lieferung der kompletten Befestigungsteile erfolgt vom Auftragnehmer entsprechend dem gegebenen Anwendungsfall unter Berücksichtigung der Erfordernisse hinsichtlich Verstellbarkeit, Dehnungsaufnahme und Tragfähigkeit.

Bauanschlüsse
Die vorkommenden Anschluss-Situationen sind in den Positionsbeschreibungen und Details schematisiert und mit Angaben zur Ausführung dargestellt.
Die Lieferung und Anbringung aller Anschlüsse der Elemente zum Rohbau gehört zu den Leistungen des Auftragnehmers.

STLB-Bau Ausschreibungstext STLB-Bau Ausschreibungstext

Unterkonstruktion Pfosten-Riegel-Fassade Aufsatzkonstr. B 10000 mm H 5000 mm UK Alu T 60 mm B 50 mm Anz Pfostenlagen 10 St Anz Riegellagen 5 St

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